Drahthandelsweg

Wegekennzeichen
Wegekennzeichen des Drahthandelswegs

Herzlich willkommen auf diesem rund 32 km langen Weg, der Sie durch den waldreichen, märkischen Teil des Sauerlandes und durch die charakteristischen alten Drahthandelsstädte Iserlohn, Altena und Lüdenscheid führt.

Herrliche Ausblicke auf eine wunderschöne Landschaft, geschichtsträchtige Gebäude und Ausflugsziele direkt an der Strecke und dazu noch Wandern auf einer historischen Route: Das macht den Reiz des "Drahthandelsweges" aus. Der Weg versetzt den Wanderer zurück in die Industriegeschichte der Städte Iserlohn, Altena und Lüdenscheid, die im Mittelalter zu den Handelspartnern der Hanse gehörten. Auf dem „Drahthandelsweg" brachten die Reidemeister ihre Drahtrollen per Pferdekarren zur Weiterverarbeitung nach Iserlohn. Gelegentlich mussten die Zöger diesen Weg mühselig zu Fuß bewältigen. Dort wurden dann Nadeln, Ösen, Angelhaken und Ketten hergestellt. Durch den „Drahthandelsweg" war somit eine Verbindung mit den großen Handelsplätzen Dortmund, Soest und Unna gegeben.

Wer heute auf dem Weg unterwegs ist, erfährt etwas über die Mühsal unter denen damals die 30 Kilogramm schweren Drahtringe durch die Täler und über die Höhen transportiert werden mussten – unterwegs vorbei am „Eisengebet" und am „Toten Mann".

Hier heißt es für den Wanderer abschalten und Wege und Wälder mit allen Sinnen zu erleben. Insgesamt sind einige Hundert von Höhenmeter zu überwinden. Diverse Gaststätten, Restaurants und Cafés rechts und links des "Drahthandelsweges" laden die Wanderer zu einer Rast ein.